
Plastische & Ästhetische Chirurgie
Schönheitschirurgie in Münster – fachärztlich geplant, ambulant operiert
Facharzt für Plastische Chirurgie oder Schönheitschirurg – warum das ein Unterschied ist
„Schönheitschirurg“ ist in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung. Sie darf grundsätzlich jede Ärztin und jeder Arzt führen, unabhängig von der Facharztausbildung. Geschützt ist dagegen die Bezeichnung Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie. Sie setzt eine mehrjährige Weiterbildung mit festgelegtem Operationskatalog und eine Facharztprüfung vor der Ärztekammer voraus.
Dr. med. Dominik Schlarb trägt diese Facharztbezeichnung. Neun Jahre lang leitete er die operative Abteilung der Hautklinik des Universitätsklinikums Münster. Der Schwerpunkt dieser Zeit lag auf der Rekonstruktion nach Tumorentfernungen, insbesondere im Gesicht – also auf Eingriffen, bei denen ein gutes ästhetisches Ergebnis unter erschwerten Bedingungen erreicht werden muss. Diese Erfahrung ist die Grundlage auch für rein ästhetische Eingriffe.
Wenn Sie eine Operation erwägen, ist die Frage nach der Facharztbezeichnung die erste, die Sie stellen sollten – bei uns wie überall sonst.

Welche Eingriffe wir durchführen
MACS-Facelift – die minimal-invasive Gesichtsstraffung
MACS steht für Minimal Access Cranial Suspension. Die Technik arbeitet mit einer kurzen, vor dem Ohr verborgenen Schnittführung. Das abgesunkene Gewebe von Wange, Kieferlinie und oberem Hals wird über Nahtschlingen an der tiefen Gesichtsfaszie senkrecht nach oben gehoben und dort verankert.
Der Unterschied zum klassischen Facelift liegt in der Zugrichtung und im Umfang: Es wird nach oben gestrafft statt nach hinten gezogen, die Ablösung des Gewebes fällt geringer aus, die Narbe ist kürzer. Der Eingriff ist dadurch kleiner als ein ausgedehntes Lifting.
Geeignet ist das Verfahren vor allem bei beginnender bis mäßiger Erschlaffung im mittleren und unteren Gesichtsdrittel. Bei stark ausgeprägter Erschlaffung, besonders am Hals, stößt es an seine Grenzen. Dann ist ein ausgedehnteres Verfahren ehrlicher als ein zu kleines – und wir sagen Ihnen das im Beratungsgespräch.
Lidkorrektur (Blepharoplastik)
Entfernung überschüssiger Haut am Oberlid, Korrektur von Tränensäcken und erschlaffter Haut am Unterlid. Ober- und Unterlid einzeln oder kombiniert. Hängende Oberlider können auch das Gesichtsfeld einschränken – dann liegt eine medizinische Indikation vor. Mehr zur Schlupflider-OP
Bullhorn-Lift (Oberlippenlift)
Operative Verkürzung des Abstands zwischen Nasenbasis und Oberlippe. Die Oberlippe rollt sich dadurch leicht nach außen, ohne dass Volumen eingebracht wird. Der Schnitt verläuft unmittelbar unterhalb des Naseneingangs.
Der Eingriff dauert etwa 45 bis 60 Minuten. Fäden werden nach rund einer Woche entfernt, Schwellungen und kleine Blutergüsse klingen üblicherweise innerhalb von sieben bis zehn Tagen ab. Für etwa zwei Wochen gilt: kein Sport, keine Sauna, keine direkte Sonne. Die Narbe braucht im ersten Jahr konsequenten Lichtschutz.
Der Bullhorn-Lift ist ein dauerhafter Eingriff. Die nicht-operative Alternative ist eine feine Injektionsbehandlung des Ringmuskels der Oberlippe, bei der sich das Lippenrot vorübergehend etwas nach außen dreht; sie hält einige Monate und ist keine Operation. Welcher der beiden Wege zu Ihnen passt, hängt vom Abstand zwischen Nase und Lippe, von der Lippenhöhe und davon ab, wie dauerhaft die Veränderung sein soll. Mehr zu nicht-operativen Verfahren im Gesicht
Ohrenkorrektur (Otoplastik)
Anlegen abstehender Ohren, bei Erwachsenen und bei Kindern.
Entfernung störender Hautveränderungen
Muttermale, Fibrome, Lipome, Atherome – gutartige Veränderungen, die stören, drücken oder sich verändern. Jedes entnommene Gewebe wird feingeweblich untersucht. Mehr zu Muttermalen und Hautkrebs-Vorstufen
Narbenrevision
Operative Korrektur störender, verzogener oder verbreiterter Narben, häufig in Kombination mit einer anschließenden Laserbehandlung. Mehr zur Narbenbehandlung
Kleinere körperformende Eingriffe
Nicht jeder Wunsch führt zu einer Operation. Wo ein nicht-operatives Verfahren dasselbe oder ein besseres Ergebnis erreicht, sagen wir das – und schlagen es vor.
Wie ein Eingriff abläuft
Am Anfang steht immer ein Beratungstermin, nie eine Terminvergabe für den OP. In diesem Gespräch klären wir, was Sie stört, was medizinisch möglich ist, welches Verfahren dafür infrage kommt und was es nicht leisten kann. Sie erhalten eine schriftliche Aufklärung und einen Kostenvoranschlag.
Zwischen Beratung und Eingriff liegt eine Bedenkzeit. Das ist keine Formalie: Ein ästhetischer Eingriff lässt sich nur mit Aufwand rückgängig machen, und die Entscheidung soll nicht aus der Situation heraus fallen.
Die Operation findet ambulant in unserem eigenen, vollständig ausgestatteten Operationssaal am Germania Campus statt. Sie kommen morgens und gehen am selben Tag nach Hause.

Betäubung
Wir operieren in Tumeszenz-Lokalanästhesie, kombiniert mit Dämmerschlaf. Bei der Tumeszenztechnik wird ein stark verdünntes örtliches Betäubungsmittel großflächig ins Gewebe eingebracht. Das betäubt zuverlässig, verringert die Blutung während der Operation und wirkt über den Eingriff hinaus nach. Der Dämmerschlaf versetzt Sie in einen ruhigen, schläfrigen Zustand – Sie atmen selbstständig und bekommen vom Eingriff nichts mit.
Eine Vollnarkose mit Beatmung ist für diese Eingriffe damit nicht erforderlich. Das ist einer der Gründe, warum Sie noch am selben Tag nach Hause gehen können.
Ausfallzeit und Nachsorge
Die Ausfallzeit hängt vom Eingriff ab. Die folgenden Angaben sind Orientierungswerte – der tatsächliche Verlauf ist individuell verschieden.
Nach einem MACS-Facelift werden die Fäden nach etwa einer Woche bis zehn Tagen entfernt. Schwellungen und Blutergüsse klingen über ein bis drei Wochen ab. Die meisten Patientinnen und Patienten sind nach etwa zehn bis vierzehn Tagen wieder gesellschafts- und arbeitsfähig. Auf intensiven Sport sollte für vier bis sechs Wochen verzichtet werden. Das feine Endergebnis zeigt sich, wenn die letzte Schwellung verschwunden ist – das dauert in der Regel einige Monate.
Nach einer Lidkorrektur ist die Schwellung meist nach zehn bis vierzehn Tagen so weit zurückgegangen, dass man wieder unter Leute geht. Fäden werden nach etwa einer Woche entfernt.
Nach einem Bullhorn-Lift liegt die Ausfallzeit üblicherweise bei sieben bis zehn Tagen.
Für jeden Eingriff gilt: in den ersten Tagen kein Sport, keine Sauna, kein Solarium, keine schweren Lasten. Frische Narben brauchen mindestens sechs Monate konsequenten Sonnenschutz, sonst können sie sich dauerhaft verfärben.
Die Nachkontrollen gehören zum Eingriff und sind eingeplant. Sie erreichen uns auch zwischendurch, wenn etwas unklar ist.
Risiken – worüber wir vor jedem Eingriff sprechen
Jeder operative Eingriff kann zu Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, Infektionen, vorübergehenden Gefühlsstörungen oder auffälligeren Narben führen. Je nach Eingriff kommen spezifische Risiken hinzu. Wie ausgeprägt eine Narbe ausfällt, hängt auch von Ihrer individuellen Wundheilung ab und lässt sich nicht vollständig steuern.
Wir besprechen diese Punkte vor jedem Eingriff im Einzelnen. Ein bestimmtes Ergebnis zusichern können wir nicht – wer das tut, sollte Sie misstrauisch machen.
Was ein Eingriff kostet
Wir sind eine Privatpraxis. Ästhetische Eingriffe werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Die Höhe ergibt sich aus den erbrachten Leistungen, dem Aufwand und dem Schwierigkeitsgrad – nicht aus einer Preisliste.
Deshalb finden Sie hier keine Beträge. Was Sie bekommen, ist ein schriftlicher Kostenvoranschlag nach dem Beratungsgespräch, in dem die einzelnen Positionen aufgeschlüsselt sind: Operation, Betäubung, Material, Nachsorge.
Rein ästhetische Eingriffe sind in der Regel keine Leistung der Krankenversicherung. Anders kann es aussehen, wenn eine medizinische Indikation vorliegt – bei einer Lidkorrektur etwa, wenn das Oberlid das Gesichtsfeld einschränkt. Ob das bei Ihnen der Fall ist, prüfen wir im Rahmen der Untersuchung.
Für wen ein Eingriff infrage kommt – und für wen nicht
Gute Voraussetzungen sind ein stabiler Allgemeinzustand, realistische Vorstellungen vom Ergebnis und ein konkretes, benennbares Anliegen.
Zurückhaltend sind wir bei akuten Erkrankungen, bei bestimmten Vorerkrankungen und Medikamenten, bei Rauchen kurz vor und nach dem Eingriff – es verschlechtert die Wundheilung messbar – und dann, wenn die Erwartung an den Eingriff über das hinausgeht, was eine Operation leisten kann. In solchen Fällen raten wir ab. Das gehört zur ärztlichen Aufgabe.

Beratungstermin vereinbaren
Ein Eingriff beginnt mit einem Gespräch, nicht mit einem Termin im OP. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in der Praxisklinik am Germania Campus – telefonisch unter 0251 917999-0 oder über Doctolib.







